24. DREI BEGRIFFE, DIE INSBESONDERE DIE ENTWICKLUNG SOWIE DAS SCHICKSAL VON MENSCHEN, FAMILIEN, STAATEN UND NATIONEN BEEINFLUSSE


Einleitung

Die Auflistung von Begriffen, d.h. unseren Vorstellungen, sind in Lexika enthalten. Essenzielle und genaue Kennzeichen der Vorstellungen sind in den Begriffsbestimmungen enthalten. Das Streben nach der Störung dieser exakten und wesentlichen Kennzeichen - insbesondere beim Begriff "Demokratie" - ist die gefährliche Waffe der Finsternis. Diese Begriffsvernebelung macht dann straflos möglich, dass die staatliche Gewalt nicht dem Menschen, sondern der Mensch der staatlichen Gewalt dient. Die Demokratie und das beiderseitige Vertrauen gibt es ohne Moral nicht. Der Begriff ist das erste Element des menschlichen Denkens. Das zweite Element des Denkens ist das Urteil, das das Verhältnis zwischen zwei oder auch mehreren Begriffen erklärt. Die Dreifaltigkeit des Denkens ergänzt der Schluss, der ein neues Urteil aus zwei gegebenen Urteilen schließt. Über das das bedeutendste Merkmal des Menschenreiches darstellende Denken steht bereits in der buddhistischen Schrift Dhammapadam (der Weg des Gesetzes) geschrieben: Allem, was existiert, geht das Denkvermögen voraus. Das Denkvermögen ist Grund, das Denkvermögen ist Schöpfer. Wer auch immer spricht oder handelt auf Grund des unsauberen Denkens, dem kommt die Pein als ein Rad dem Lasttier nach. Allerdings folgt diese Pein nicht sofort auf die Gesetzesübertretung von Seiten des Menschen. Überwiegend zeigt sie sich erst später, zur rechten Zeit, sie kann nicht verschwinden. Gäbe es diesen Verzug nicht, hätte der Mensch die freie Wahl zwischen dem Licht und dem Dunklen nicht. Der vorübergehende Aufenthalt des Menschen auf dem Planet Erde ist daher als Schule des Gesetzes zu bezeichnen. Das Denken ist durch die Existenz des menschlichen Geistes bedingt. Darüber liest man in der Bibel: Der menschliche Geist ist das Licht vom Herrn. (Buch der Sprichwörter 20, 27)

Die Entwicklung des Menschenreiches erfolgt in Perioden, die von unseren Eltern, dem Vater und der Mutter des Alls und der Natur und des Lebens in diesen gegeben wurden. Das aufgeschlossenste spirituelle Buch, die Bibel, spricht gleich am Anfang über die sieben Tagen des Gottes Schöpfens. Es handelt sich jedoch um unsere Wochentage nicht, sondern um kosmische Tage.

Der vierte kosmische Tag, den unser gegenwärtiges heliozentrisches System darstellt, gliedert sich weiter in sieben Perioden, die Epochen genannt werden. Somit war die dritte Epoche lemurisch, die vierte Epoche atlantisch und die fünfte ist die gegenwärtige arische Epoche. Auch diese Epoche gliedert sich weiter in 7 Kulturen. Jesus Christus lebte in der vierten, griechisch-lateinischen Kultur. Es folgte die fünfte, angelsächsisch-germanische Kultur, die ihren Gipfelpunkt Ende des 1. Weltkrieges im Jahre 1918 erreichte. Zugleich entstand die sechste, philadelphische Kultur, deren Wiege in der neu entstandenen Tschechoslowakei stand. Der Name der siebenten arischen Epoche heißt Kultur der Indifferenten. Die Gliederung der arischen Epoche in die sieben Kulturen ist in der Offenbarung, dem letzten Buch des Neuen Testaments, Kapitel 2. und 3., dargestellt.

Über die philadelphische Kultur spricht die Offenbarung im Schreiben an Philadelphia. (Off 3, 7-13) Das Wort "philadelphisch" heißt "den Bruder liebend". Aus dem angeführten Text ist wahrzunehmen, dass ein weiterer großer Ausgleich der karmischen Belastung der Menschheit während dieser Kultur erfolgt. Anschließend macht es das neue Leben des Menschenreichs in Übereinstimmung mit Normen des natürlichen Moralgesetzes möglich, die genauso Normen der ordnungsmäßigen Demokratie sowie menschlichen Freiheit sind. Nur solche Entwicklung ist in der Lage, tatsächlichen geistlichen Frieden, gegenseitiges Respekt und Vertrauen in den Beziehungen unter den Menschen, Staaten und Völkern - ohne Kriege, egoistische Gewalt, Schikane (Terrorismus), Lügen und Gemeinheit - durch die Erziehung und Selbsterziehung zu sichern. Den Weg zu dieser prädestinierten Entwicklung stellen die drei im Titel erwähnten Begriffe dar:
1. Unwissenheit,
2. Betreten (des direkten Weg des Gesetzes),
3. Streit (zwischen Licht und Finsternis).


1. Unwissenheit

1. Der Weg vom Säugling zum Kulturmenschen ist weit. (S. Freud)
2. Obwohl unsere Wesen in Sichtweite vom Himmel leben, bleibt unser Geist in der Höhle unserer eigenen Natur und Gewohnheiten geschlossen, die uns mit einer Unzahl von Fehlern und wertlosen Meinungen versorgen. (F. Bacon)
3. Im Laufe des Lebens kann sich der Mensch so wesentlich verwandeln, als wenn er zum zweiten Mal geboren würde. (E. Triolet)
4. Die Nichtkenntnis ist Übel an sich, da sie die Finsternis ist. (Komenda Stanislav (1936) Tschech. Rep. - Wissenschaftler, Schriftsteller, Aphoristiker)
5. Die Wurzel des Übels (der Finsternis) ist der Mangel an Einsicht. (Konfuzius)
6. Schließt du die Tür vor allen Irrtümern, bleibt auch die Wahrheit vor der Tür. (Thakur Rabindranath (1861-1941) Indien - Philosoph, Dichter)
7. Ich schloß die Tür meiner Seele vor dem Irrtum. Die Wahrheit sagte: "Wie komme ich jetzt hinein?" (Thakur Rabindranath (1861-1941) Indien - Philosoph, Dichter)
8. Die Kraft unserer Überzeugung ist noch kein Beweis, dass sie richtig ist. (John Locke)
9. Irren ist menschlich. Im Irrtum verharren närrisch. (Cicero)
10. Ein Fehler ist, sowohl allen zu glauben als auch keinem. (Seneca der Jüngere)
11. Die Blindheit ist ein schrecklicher Zustand. Für die Entwicklung jedes Menschen ist jedoch die Blindheit gegen Fakten und Ideen noch schlechter. (E. Oesch)
12. Der Mensch, der seine Einstellungen nicht ändert, ist kein menschliches Wesen, sondern ein Monument. (Overland Arnulf (1889-1968) Norwegen - Dichter, Prosaiker)
13. Nur die Dummen und Leichname revidieren ihre Ansichten nicht. (Lowell James Russell (1819-1891) USA - Diplomat, Dichter)
14. Erst muss, bevor die Welt sich ändern kann, der Mensch sich ändern. (Brecht Bertolt gebürtig. Eugen Berthold Friedrich B. (1898-1956) Deutschland - Dichter, Dramatiker)
15. Der Mensch ist so, wie seine Gedanken sind. (Tomáš Eduard (1908-2002) Tschech. Rep. - Philosoph)
16. Jeder ist Magnet für das, woran er denkt. (Jiří Solar)
17. Verwandelt euch durch die Erneuerung eures Gemüts. (Apostel Paul, Der Brief an die Römer 12, 2)
18. Das Denken, genauso wie das Geigen- oder Klavierspiel, erfordert der tägliche Übung. (Chaplin Charles, gebürtig Charles Spencer Chaplin, (1889-1977) England - Filmschauspieler)
19. Wer keine schlechten Gedanken hat, begeht auch keine schlechten Taten. (Konfuzius)
20. Die Literatur beeinflusst die Leute durch die Änderung des Bewusstseins. Wird ihr Bewusstsein geändert, werden auch sie selbst geändert. (Ginsberg Allen (1926-1997), USA - Dichter)
21. Lasst euch nicht mehr zu falschen Ansichten verführen! (1 K 15, 33)
22. Persönlichkeit ist derjenige für mich, der dank seinem geistlichen Reichtum, Werk und Verhältnis zur Welt ein Beitrag zur Gedankenentwicklung der Menschheit bedeutet. (Höger Karel (1909-1977) Tschech. Rep. - Schauspieler)
23. Ein Mensch ohne Prinzipien und ohne Willen ähnelt sich dem Schiff ohne das Steuer und Kompass. Er wechselt die Richtung, sobald sich der Wind dreht. (Smiles Samuel (1812-1904), England - Arzt, Schriftsteller)
24. Die Interesselosigkeit, Gleichgültigkeit ist schlechter als die Unwissenheit. (TGM)
25. Die Unvernünftigen kommen durch das Unglück zur Vernunft. (Democritos)
26. Der Wert eines Menschen hängt davon, wonach er sich strebt. (M. Aurelius Marcus)
27. Der Höchste Ziel eines Menschen ist, des Gottes Mitarbeiter zu werden. (W. James)
28. Eine Reise von tausend Meilen. beginnt mit einem Schritt. (Lao-Tse)
29. Das Leben ohne Ziel kann nicht sein - das wäre nur bloße Existenz. (G. Eliot)
30. Man kann nicht mehr leben von Eisschränken, von Politik, von Bilanzen und Kreuzworträtseln. (Antoine de Saint-Exupéry)
31. Es stimmt nicht, dass über alles die Wirtschaft entscheidet. Die Moral ist entscheidend. (A. Solschenizyn)
32. Wachset geistig und helft den Anderen zu wachsen. Das ist der Inhalt (Sinn) des ganzen Lebens. (L. N. Tolstoi)
33. Wer für etwas oder für jemanden nicht lebt, der lebt nicht. (Robert Walser)
34. Das Sittengesetz steht über der Willkür der Menschen und Regierungen. Das Gesetz, der sowohl die öffentlich Tätigen als auch private Personen, sowohl Nationen als auch Individuen verpflichtet. Dieses Gesetz zu verletzen, ist verbrecherisch. (Champetier de Ribes, Vertreter Frankreichs beim Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg.)
35. Eines der größten Verbrechen: Millionen Menschen zu krümmen und zu verdummen. (A. Bělohoubek)
36. .Taugliche und Ehrenvolle zu achten, das ist der Grund der Herrschaft. (Mo-c´)
37. Der Charakter ist mehr als der Intellekt. (A. Einstein) (Intellekt - Denkfähigkeit, Verstand)
38. Die Bestrebung bedingt die ethischen Weiterentwicklung unausweichlich. (L. N. Tolstoi)
39. Das ethische Leben bedeutet andauernde Bestrebung. (L. N. Tolstoi)
40. Ohne weise, ehrenvoll und gerecht zu sein, kann man nicht glücklich leben. (Epikuros)
41. Wer sich am Gesetz hält, gewinnt die Weisheit! (Bibel)
42. Die Vielheit von Weisen bedeutet die Erlösung der Welt. (Bibel)
43. Manchmal sind die Sachen am bedeutungsvollsten, die wir am wenigsten kennen. (Emil Oesh)
44. Für den Weg zu guten Sitten ist nie zu spät. (L. A. Seneca der Jüngere.)


2. Betreten (des direkten Weg des Gesetzes)

1. Du bist ein vom Gott abgespaltetes Fragment. Du hast einen Teil von ihm in sich. (Epiktetos, 1. Jh. n.Ch.) (Seid ihr also vollkommen, wie es ihr himmlischer Vater ist. (Matthias 5, 48)
2. Wendet euch mir zu und ich wende mich euch zu, spricht der Herr. (Zacharias 1, 3)
3. Der Mensch kam nicht auf die Welt, um zu essen und Sinnesvergnügen zu genießen, sondern durch den Dienst den Mitmenschen und dem Gott sich geistlich zu entwickeln. (Alma Excelsior)
4. Das Wesentliche an der menschlichen Entwicklung ist nicht, die äußeren Werte, sondern die inneren Werte zu erhöhen. (E. Oesch) Unter den inneren Werten sind die spirituell-psychischen Werte zu verstehen, d.h. die stetige Verbesserung und Weiterentwicklung der menschlichen Psyche im Einklang mit dem Gesetz.
5. Die Religion ist die bereinigte Frucht des spirituellen Wissens, das durch die Einweihung gewonnen wurde. Die Einweihung bedeutet den unmittelbaren Eintritt in die spirituelle Welt. (Alma Excelsior)
6. Es gibt viele Glauben, aber nur eine Sittlichkeit. (J. Ruskin)
7. Wie das Gerüst dient dem Gebäudebau, dient unser Körper dem Aufbau des geistlichen Lebens. (L. N. Tolstoi)
8. Durch sein Opfer auf Golgota verband Christus wieder der Himmel mit der Erde und erlaubte jedem, der seine Anregung aufnimmt, den Weg zur geistlichen Welt zu finden. (Alma Excelsior)
9. Die Verbindung mit dem Gott gibt dem Menschen eine außergewöhnliche Macht, das Böse zu überwinden. (Alma Excelsior)
10. Egoismus (der Gegenteil von der Lieber) ist die Kraft, die den Menschen von der spirituellen Existenz trennt. (Alma Excelsior)
11. Die Liebe ist bewegende Kraft der gesamten geistlichen Entwicklung der Menschheit. Der Sinn des diesseitigen Lebens ist die Liebesentwicklung. Durch die Liebe steigt der Mensch zum Gott auf und wird zum Sphärenmensch. Der Mensch hat das Wort "Liebe" profaniert, indem er es als Bezeichnung von instinktiven Verhältnissen der menschlichen Animalität verwendet hat, die für die Menschen- sowie Tierwelt gemeinsam ist. (Alma Excelsior)
12. Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 14, 6; 8, 12)
13. Gott ist die Liebe. (1 Johannes 4, 8) Gott ist das Licht. (1 Johannes 1, 5)
14. Dem Gott können wir nur durch Tate nach seinem Gesetz nahe kommen. Je mehr wir den Gott kennenlernen, desto williger wir sein Gesetz erfüllen. Und je besser wir das Gesetz erfüllen, desto näher lernen wir den Gott kennen. (L. N. Tolstoi)
15. Wer seine (Gottes) Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1 J 3, 24)
16. Der Fortschritt bedeutet nicht, dass es mehr Maschinen (Autos) gibt, sondern dass die Leute sittlich besser sind. (Dominik Pecka)
17. Jeder muss im Leben eine Entscheidung treffen, wem er dienen wird - den Mächtigen oder Machtlosen; der Lüge oder Wahrheit; der Gewalt oder Liebe; dem Bösen oder Guten. (Pavel Diviš)
18. Am besten bekehrst du die Menschheit, wenn du dich selbst bekehrst. (F. Vymazal)
19. Trotz dem Schwert, das über deinen Kopf hängt, soll dein Mund nur Wahrheit sagen. (Usbekische Redensart)
20. Werden wir nie zum Gewaltinstrument! Schränken wir die Freiheit von Anderen nicht! Seien wir jedoch Beispiele von Güte, Liebe und Gerechtigkeit. (Alma Excelsior)
21. Denjenigen, der sich über das Gute sowie Böse erhoben hat, der zum Freund sowie zum Feind gleich ist, der den Gott in allen Sachen sieht, verlässt Gott nie und er verlässt nie den Gott. (Bhagavad Gita)
22. Die Tugend hat mir den Weg zu den Sternen sowie zu Himmelsbewohnern selbst möglich gemacht. (Seneca der Jüngere)
23. Ich war nie Atheist, da es keinen Tag für mich gab, ohne an den Gott zu denken. Ich bin kategorischer Gegner der materialistischen Weltansicht. Sittlich zu leben, das ist das echte Verehren Gottes. Der wesentliche Inhalt des Strebens von Individuen, Völkern und der gesamten Menschheit ist, die tugendhafte Lehre Christi zu begreifen und sich an ihr zu halten. Ich kann mir unseren Menschen nicht vorstellen, der aufwachsen würde, ohne Jesus und seine Lehre kennen zu lernen. Jesus zu folgen, das ist alles. Ich wiederhole, Jesus, nicht Caesar, das ist der Sinn unserer Geschichte und Demokratie. (TGM)
24. Die schlimmsten Irrtümer und Missstände unserer Zeit haben die Quelle in der totalen Loslösung der Moral von der Politik. (W. Solowiew, 1853 - 1900)
25. Die Staaten sind Räuberbanden, wenn sie der Gerechtigkeit (und Moral) entbehren. (Heiliger Augustin)
26. Es gibt keine Demokratie ohne die Sittlichkeit. Und die Sittlichkeit ist lediglich auf der Glaube an Gott zu begründen. (Prof. Dr. Ing. Libor Brom)
27. Es ist wahr, dass sich das Regime in diesem Land (der Tschechischen Republik) wandelte, jedoch das gottlose Regierungssystem nicht. Die Kommunisten logen, als sie den Leuten sagten, es gebe keinen Gott. Die jetzigen Herrscher sagen zwar nicht, dass es keinen Gott gibt, sie regieren jedoch, als ob es ihn nicht gäbe und er nicht wüsste, dass sie gottlos, das heißt schlecht, regieren. Ohne Gott zu regieren ist dumm und hochmütig, verrückt und gefährlich. Es tritt keine Änderung ein, bis sich es die Mächtigen in diesem Land nicht bewusst werden. Entschuldigung, es tritt eine Änderung doch ein, sondern keinesfalls zum Besseren. (St. Velický in 1994)
28. Den Realsozialismus löste im November 1989 die reale Amoralität ab. Der Pragmatismus der leitenden Partei geht moralische Werte und Ideale zielgerichtet um, auf die er sich ausschließlich verbal beruft. Dieses Land und sein Volk haben das über Jahrzente dauernde nazististiche sowie kommunistische totalitäre Regime hinter sich, die die umgekehrte Sittlichkeit und Moral mit dem Präfix "anti" durch Angst, Repression, materielle Begünstigungen und Versprechen präferierten. Können wir den europäischen Staaten als ein wirtschaftlich heranwachsendes, jedoch in Bezug auf die Sittlichkeit retardiertes Volk beitreten? Warum unterliegt das Gerechtigkeitsrecht wiederum der Macht? Nicht nur die Rechte, sondern wir alle stehen auf der Kreuzung. Es handelt sich um die Kreuzung unseres ethischen Geistes. Wir haben möglicherweise die letzte Chance, die Politik gesünder zu machen, sich aufzurichten und gegen Heuchelei, Betrügerei und Lüge zu kämpfen. Sollten wir es jetzt nicht tun, wird nicht nur den moralische Verfall nicht abgestoppt, sondern auch der langsam und schwierig entstehende Rechtsstaat als die andere Grunddimension des demokratischen Staats gefährdet. Dadurch wird auch die Garantie für die Bürger- und Menschenrechte in Frage gestellt. (Dr. iur. utr. Milan Hulík - Februar 1994) (Unsere Bemerkung: Die elementaren Menschenrechte sind zugleich auch die elementare Verpflichtung der Staatsmacht gegenüber den Bürgern. In manchen Demokratien mit schlechten Regierung werden diese Verpflichtungen durch den Missbrauch von Ausnahmen in Bezug auf die Einhaltung von Grundrechten und -freiheiten umgegangen.
29. Den Lösungsschlüssel der jetzigen Lage in der Tschechischen Republik stellt die moralische Erneuerung unserer beiden Völker dar. (Walter Komárek, Dezember 1994)
30. Man kann nicht sagen, dass sich die Demokratie bei uns nicht entwickelt. Sie entwickelt sich. Aber in der Gegenrichtung. (M. Petrásek in 1996)
31. Das Superkapital beschränkt die Demokratie, reduziert sie auf unvollkommene Demokratie, die sich vielen Grundproblemen von heute nicht zu helfen weiß. Über solche Demokratie sagt Popper treffend: Weder das Volk noch der Bürger herrscht. Allerdings, herrschen die Regierungen? Oder verwalten sie nur - als Manager, Schaffner, Beauftragte, Instandhalter - den planetarischen Großgrundbesitz eines heimlichen, anonymen Herrscher, der der Menschheit vom Hintergrund her diktiert, wie sie in ihrer komforten Leere leben bzw. vegetieren soll? (K. Kosík)
32. Unsere Demokratie muss kontinuierliche Reform, kontinuierliche Revolution - jedoch Revolution vom Kopf und Herz - sein. Die echte, auf der Liebe und Achtung zum Nächsten und zu allen Nächsten basierende Demokratie ist das Zustandebringen der Ordnung Gottes auf der Erde. Die Demokratie stellt das kontinuierliche Streben nach der Erziehung des Bürgertums an sich dar. Weist die Demokratie Mängel auf, sind diese Mängel, und nicht die Demokratie zu überwältigen. Der gesamte Kulturfortschritt muss der Besserung von Sitten und Leben dienen. Gelehrtheit, Doktorsprüfungen und -titel sind keine Anständigkeits-, Ehrsamkeits- oder Mutigkeitsgarantie. Ich glaube nicht, dass die notwendige Reform nur in wirtschaftlicher Hinsicht vorzunehmen ist. Zugleich ist die Reform von Sitten und Einstellungen vorzunehmen. Wenden wir uns vom Licht zur Finsternis, von der Liebe zur Gewalt, weg, dann kehren wir in unser Grab zurück, aus dem es für uns keine Auferstehung mehr gibt. (T. G. Masaryk)

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Haben Sie den Weg des Lichts, der Weisheit, d.h. der Moral des Gesetzes noch nicht betreten, ermessen Sie bitte unsere Argumente dafür und tun Sie es baldmöglichst. Hiermit nehmen Sie wohl den ersten dünnen Faden mit der spirituellen Welt auf. Die erste Erklärung Ihrer wichtigsten Lebensentscheidung nach außen kann die Beschaffung der Bibel sein. Ihre Entscheidung, kein Raub der Finsternis zu werden, wird durch den tagtäglichen Kontakt zur spirituellen Welt am besten befestigt. Weitere Auskunftsquellen für die den bereits aufgenommenen Kontakt zur spirituellen Welt stärkende und den Kontaktfaden in ein festes Lein versteifende Pflege der menschlichen Psyche finden Sie auf der Webseiten von SPMZ unter: www.cz-eu.eu.

SPMZ (Bürgerliche Gesellschaft der Freunde des moralischen Gesetzes) bekennt sich zur christlichen Weltanschauung, die von Jesus interpretiert wurde. Sie hat keine Bindung an eine Religion, da sie ihr spirituelle Wissen nicht nur aus sekundären religiösen Quellen, sondern aus der primären Quelle der neuesten Einweiherin, Alma Excelsior (1887-1956) schöpft. Diese gilt als einer der höchsten Eingeweihten weltweit. Wir begrüßen eine freiwillige finanzielle Spende unserer Tätigkeit, die an unsere Adresse versendet wird. Wir bedanken uns dafür im Voraus. Von unserer bestehenden Staatsmacht erwarten wir keine Förderung. Insbesondere die Übersitzungen in die Fremdsprachen sind kostenaufwändig.


3. Streit (zwischen Licht und Finsternis)

1. Sieh da, heute legte ich dir Leben und Wohl und Tod und Böses vor. Wähle daher das Leben aus, damit du und deine Nachkommenschaft lebet und den Herrn, euren Gott liebet, ihm gehorcht und euch an ihn anlehnet. (5 M 30, 15.19.20)
2. Das allgemeine Übel im Leben ist nur durch einen Mittel zu besiegen: durch die moralische Entwicklung des eigenen Lebens. (L. N. Tolstoi)
3. Lebet also als Kinder des Lichtes. Die Früchte des Lichtes sind stets Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. (Ef 5, 9)
4. Beachte daher, dass keine Finsternis anstatt des Lichtes in dich bleibt. (L 11, 35)
5. Zu den Guten bin ich gut, zu den Nichtguten bin ich auch gut; so setze ich das Gute durch. (Lao-Tse)
6. Die Nächstenliebe tut nichts schlecht. (R 13, 10)
7. Lieben bedeutet, das Wohl für den Anderen sich zu wünschen. (J. Doubrava)
8. Die Macht ist weder Wahrheit noch Recht. (TGM)
9. Die Demokratie gehört zu den hochgeschätzten, jedoch vagsten politischen Terminen der modernen Welt - steht im Politischen Lexikon des Verlags Penguin, geschrieben.
10. Die Finsternis thront im Staat, wo Schurken am sonnigen Platz verweilen! (S. J. Lec, Tschechisches Tagebuch - 13. 6. 1994)
11. Egoismus ist die Kraft, die den Menschen von der spirituellen Existenz trennt. (Alma Excelsior)
12. Beachte die Gebote aus Liebe zu Gott und nicht aus Angst vor ihm. (Talmud)
13. Dank dem Beitrag des spirituellen Wissens von Alma Excelsior kann die tschechische Nation hoffen, das sie sich von der materialistischen Betäubung erholt und sich selbst sowie andere rettet. (SPMZ - 1995)
14. Niemals bitte im Gebet um etwas nur für dich selbst. (Pythagoras)
15. Verzichtet auf eure einstige Lebensweise, die durch irreführende Suchte verschmachtende alte Menschlichkeit, erneuert euch durch die spirituelle Gesinnung, ziehet die neue Menschheit an, die zum Gottes Vorbild in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit geschöpft wurde. (Ef 4, 22-24)
16. Wie das Gerüst dient dem Gebäudebau, dient unser Körper dem Aufbau des geistlichen Lebens. (L. N. Tolstoi)
17. Schreiet das Wohl über eure Verfolger, das Wohl nicht das Böse. Lehnet sich auf eure Schlauheit nicht an. Nie vergeltet Böses mit Bösem. Wollt nicht selbst vergelten, ihr Lieben, jedoch lasset einen Platz für das Gottesgericht, da es steht geschrieben: ‚Mir gehört die Rache, ich vergelte, sagt der Herr.‘ Lass dich durch Böses nicht überwältigen, sondern überwältige Böses mit Gutem. (An die Römer 12, 14.21)
18. Wann immer du mit einem Gegner konfrontiert wirst erobere ihn mit Liebe. (Gándhi Mohandas Karamchand, genannt Mahatma -Lumen (1869-1948), Indien - Politiker, Staatsmann)

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Wo geht die Kampflinie zwischen dem die Gewalt ablehnenden Volk des Lichts und dem Volk der Finsternis durch, das sich an seine informatische, technische und autoritative Überlegenheit anlehnt, um seine Ziele zu erreichen? Die Antwort heißt: Nicht an den Kampfronten der Kriege, in denen sich die Menschen töten, sondern in den menschlichen Köpfen, d.h. in der Denkfähigkeit, die insbesondere durch die Weltanschauung gebildet wird. Diese ist auch das höchste Steuersystem des Menschen, dem auch die Entwicklung von Selbskontrolle, Selbstbeherrschung und Willensentwicklung unterliegt. Eine ähnliche Antwort gilt auch für den inneren Kampf mit der eigenen Finsternis des Menschen. Diese dringt in das Unterbewusstsein des Menschen ein, der das sinnliche Leben dem spirituellen Leben, insbesondere durch den animalischen, d.h. luziferischen Sex ohne Liebe, bevorzugt. Die Finsternis dringt in das Unterbewusstsein des Menschen beispielweise auch durch stillen Zorn der Bürger auf Grund von neuen, bemalten Hausfassaden, gebrochenen eingepflanzten Bäumen oder durch demoralisierende Sendungen mancher Fernsehsender ein. Durch das langfristige Wachsen dringt Finsternis bis ins Bewusstsein des Menschen ein. Danach beherrscht sie ihn und dieser wird zu ihrem bereitwilligen Instrument, Diener der Finsternis, insbesondere Diener der Sucht in sich selbst. Die Entwicklung der Finsternis im Menschen wird auch durch die fehlerhafte Ernährung und Drogenkonsum gefördert.

Das Ziel von guten Kindern deren Eltern ist durch ein Gefäss (den physischen Körper) darzustellen. Am Anfang enthält es die Mischung von Licht und Finsternis. In einer allmählichen und zeitlich sehr langen Entwicklung streben die Kinder nach der richtigen Reaktion auf das, was ihnen vom Leben vorbereitet wurde, bis sie schließlich ihren Ziel erreichen. Die letzten Finsternisreste verschwinden und im Gefäss ist lediglich das Licht selbst vorhanden.

Das Ziel von schlechten Kindern der Eltern ist der Gegenteil zu demjenigen der guten Kinder. Sie beabsichtigen, sich durch den Kampf gegen die Lichtträger von den Lichtresten im Gefäss frei machen. In diesem Kampf richten sich nach dem Prinzip, dass auch schlechte und gesetzwidrige Mittel für das gute Ziel einzusetzen sind. Diese Kinder der Finsternis vermuten irrtümlich, dass die autoritative Ebene auch die ihr übergeordnete ideelle Ebene besiegen kann, von deren Existenz die autoritative Ebene - einschließlich der Kausalität - ganz abhängig ist. Die Kinder des Lichtes, die für ihre karmische Schulden bereits bezahlt haben, vergewissern sich dann, dass die Einstellung - halte die Ordnung ein und die Ordnung fördert dich - richtig ist. Diese Ansicht ist im Buch über Tao und Tugend wie folgt beschrieben: Jede Kreatur trägt die Finsternis im Nacken und schließt das Licht in den Armen um. (Kapitel XLII) Das Nashorn hat keinen Platz, um sein Horn hineinzustecken, der Tiger hat keinen Platz, um sich einzukrallen, die Waffe hat keinen Platz, um ihre Schneide hineinzutauchen. Warum ist es so? Weil es keinen Todbereich für ihn (genauer in einem Menschen, der sein Leben richtig steuert) gibt. (d.h. der Finsternisbereich.) (Kapitel L)

Der problematische Verhältnis der ideellen zur autoritativen Ebene, die den Verlauf der Zeit nicht berücksichtigt, d.h. die längere Vergangenheit und Zukunft, sondern nur die Gegenwart, wird im Buch Die Weltrevolution von Tomáš Garrigue Masaryk dargestellt: Das Problem des Krieges und Revolution hat mich schon lange her interessiert. Es ist allerdings das ethische Hauptproblem - die Humanität war kein bloßes Wort für mich. Dies ist auch das tschechische Problem. Die Frage "Žižka oder Komenský" wurde von Kollár und Palacký zu Gunsten von Komenský gelöst. Auf das Problem hat zu unserer Zeit Tolstoi allgemein hingewiesen. Ich war mehrmals bei Tolstoi. Ich war nicht in der Lage, mit seiner Lehre über die Nichtverhinderung des Bösen einverstanden zu sein. Ich widersprach, dass jeder dem Bösen immer wieder und in allem entgegentreten muss, und stellte als das echte humanistische Ziel gegen Tolstoi, rastlos auf der Wache zu sein, alte Gewaltideale und Heldentums- und Martyriumsideale zu überwinden, sich mit der Arbeit, der Kleinarbeit mit Liebe zu befassen, zu arbeiten und zu leben! Im Notfall sich gegen die Gewalt und Aggression auch mit Eisen zu wehren - sich selbst und andere gegen die Gewaltsamkeit zu wehren.
Tolstoi erkannte den psychologischen und daher auch den moralischen Unterschied zwischen der Abwehr und der offensiven Gewalt nicht an. Es war unbillig. Das Motiv ist unterschiedlich hier sowie da und das Motiv ist für die Sittlichkeit ausschlaggebend. Der eine sowie der andere schiessen, der Unterschied besteht jedoch im Angriff und Abwehr. Wenn zwei dasgleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Die mechanische Tat ist identisch, Absicht, Ziel und Sittlichkeit nicht. Einmal bewies Tolstoi arithmetisch, dass nicht mehr Personen fallen, wenn sich die Überfallenen nicht gegen den Angriff wehren, umgekehrt weniger, als wenn sie sich wehren. Die Menschen auf beiden Seiten werden durch den Kampf aufgeheitert und deshalb fallen sie mehr. Falls der Angreifer keinen Widerstand finde, lockere er sich und höre auf, zu töten. Nehmen wir auch eine praktische Stellung: sollte schon jemand getötet werden, soll es der Angreifer sein! Warum soll der Mensch getötet werden, der nicht angreift, nichts Böses unternimmt, und nicht derjenige, der sich Böses wünscht und mordet? (T. G. Masaryk Die Weltrevolution - Während des Krieges und im Kriege 1914 - 1918. ORBIS, Prag 1925, S. 75-76)

In seiner Frage hat T. G. Masaryk nur die die augenblickliche Lage, ohne die karmischen Vergangenheit des Menschen zu kennen, der nicht angreift, nichts Böses unternimmt. Die Tschechoslowakei setzte auf die physische Abwehr gegen Hitler. Schließlich wurde die Ausrüstung von Hitlers Deutschland durch die tschechoslowakische Ausrüstung bedeutend gestützt. Und wieviel Geld war in der Errichtung von Betonbunkern an der Grenze verschwunden? Das Gebot des Gesetzes "liebe auch deine Feinde" unterstützt, dass der Mensch unter keinen Umständen und aus keinen Gründen einen Menschen durch seine Tat tötet und somit zum freiwilligen Instrument der Finsternismächte - wenn auch zwecks Abwehr - nicht wird. Tolstoi hatte daher im Streit der beiden Männer Recht. Zufälle sind nur Äußerungen unserer unbekannten Vergangenheit. Was geschehen soll, das geschieht, und was nicht geschehen soll, geschieht nicht, ohne Rücksicht auf den menschlichen Willen. Dem Menschen wurde die Erinnerung an seine vergangenen Reinkarnationen entnommen, damit er seinen einstigen Feinden das Böse nicht zurückzahlen kann. (Alma Excelsior) Der Kampf eines Gerechten gegen das Böse-der Finsternis und der Ungerechtigkeit ist wünschenswert, die gesetzlichen Normen müssen jedoch beachten, nicht überschreiten werden.

Das Zitat 15 dieses 3. Kapitels ruft mit den Worten "verzichtet auf eure einstige Lebensweise und ziehet die neue Menschheit an" eine Vorstellung hervor, dass der Austausch der Finsternis in uns selbst einmalig vorzunehmen ist, so wie der Befehl "Kehrt euch!" einmalig durchgeführt wird. Im Gegenteil. Der Austausch und die Entwicklung des Lichts in uns ist ein langfristiger Kampf. Das Betreten des Lichtweges des Gesetzs von Seiten des Menschen stellt nur den ersten Schritt auf diesem Weg dar, der auch in nächsten menschlichen Reinkarnationen fortführt. Die Abschaffung der Reinkarnation in der Lehre von manchen christlichen Religionen ist für den wichtigsten Erfolg des Kampfes der Finsternis gegen die Lehre Jesus Christi zu halten. Die Quelle der menschlichen Individualität sowie Originalität ist nicht sein physischer Körper, sondern sein menschlicher Geist. Die Materie bildet kein Leben, obwohl das Leben die Materie für seine Äußerungen einsetzt. Daraus ergibt sich, dass der Tod der Materie, jedoch nicht dem Leben selbst, nicht dem die Materie beseelenden Geist entkleidet. (B. Jerie)

Am Anfang waren wir Samen des Baumes der Ewigkeit. In den Boden der Frühreife eingepflanzt, sollen wir so lange wachsen, bis wir die Kraft des gesamten Baum der Ewigkeit entwickeln. Sobald der Samen zum Baum des ewigen Lebens wird, erlischt die Frühreife. (Alma Excelsior) Mit dem Wuchs des Baumes wird auch die Finsternis - unsere karmische Lehrerin des Gesetzes - geringer und verschwindet.

Das an seine Gottes Quelle angeschlossene Licht ist ewig, die Finsternis ist vorübergehend, zum Untergang prädestiniert. Betreten Sie bitte den Lichtweg des Gesetzes, falls Sie sich auf diesem Weg noch nicht befinden.


SPMZ - 2/2011

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