8. Die Vorlage der Demokratie - Musterweltansicht



Die Europäische Union ist eine Gemeinschaft von demokratischen Ländern und stellt deswegen auch die Demokratische Europäische Union – DEU dar, deren Priorität das Bestehen der Demokratie an sich selbst sowie deren vorbeugender Schutz vor falscher Freiheit von Bürgern und Organisationen sein sollte, mittels einer ordentlichen demokratischen Erziehung der Bürger, von den Jüngsten bis zu den Ältesten. Diese Erziehung setzt die Kenntnis der Demokratie-Weltansicht voraus, die es auf der ganzen Erde nur eine gibt, wenn sie auf das ethische Naturgesetz (im weiteren nur Gesetz) zurückzuführen ist. Dieses Gesetz ist das, was man auch das Naturrecht nennt. Das Niveau der Theorie sowie der Lebenspraxis der Demokratie-Weltansicht bei den Einzelnen sowie bei den Nationen kann gewiss verschieden sein, ähnlich, wie verschieden die Kenntnis zum Beispiel von der Physik, Astronomie, Mathematik ist. Die wichtigste Kampflinie zwischen der Demokratie und Nichtdemokratie läuft also in den höchsten Ebenen des Menschenreichs, d.h. in den Menschenköpfen (Denken, welches eine Funktion des Geistes ist) und in den Herzen (Gefühle, welche eine Funktion der Seele sind). Dieser demokratische Kampf soll ein nicht gewaltsamer Kampf der Argumente von Freiheit, nicht der Argumente von niedrigeren Ebenen, d.h. der autoritären, ökonomischen und finanziellen Ebenen sein.
Damit der beschriebene Kampf für Demokratie erfolgreich sein könnte, ist es nötig, dass sich die Menschen sowie deren Führer auf höchste Werte richten und sich nicht von den niedrigeren Ebenen aufsaugen lassen. Deshalb ist die Qualität der Demokratie von politischen Parteien und der Staatsmächte nicht nur nach deren Programme zu schätzen. Die wahren Demokraten sind nach ihrem Bemühen zu erkennen, Bedingungen für eine gesunde, ordentliche demokratische Erziehung jüngerer sowie älterer Bürger zu schaffen. Deswegen hat auch die DEU eine Vorlage der Demokratie- Musterweltansicht mit Beschreibung von sieben nachstehenden fundamentalen demokratischen Prinzipien bereitgestellt.



1. DIE HÖCHSTE UND MÄCHTIGSTE INTELLIGENZ - HMI

Das erste, wichtigste demokratische Prinzip ist eine überkirchliche sowie überparteiliche Anerkennung der Existenz der Höchsten und Mächtigsten Intelligenz (im weiteren nur HMI), welche Schöpfer sowie Erhalter des Weltalls sowie des Lebens darin ist. Die HMI ist auch der Gesetzgeber von allen Naturgesetzen. Die HMI hatte lange sowie kürzere stufenweise Etappen der Vergeistigung des Lebens geplant, die zu den Klassen in der menschlichen Schule zu vergleichen sind. Wer am Ende der jeweiligen Klasse durchfällt, weil er sich nicht mit der vorgeschriebenen kleinsten Lichtmenge gefüllt hat, steigt in die höhere Klasse nicht auf und kann sogar ein bewusster Diener der Finsternis, d.h. des Bösen, werden.
Die unten beschriebenen Argumente können zur Änderung der unheilbringenden Ansicht nachhelfen, dass es keine HMI gibt, wenn die Menschen darüber vorurteilsfrei nachdenken, trotz eigener Finsternis im Unterbewusstsein, welche sie darin aus Leibeskräften hindern wird.

1. Das erste Argument für die Existenz von HMI (Gott, Allah) im Weltall enthält die Bibel im Vers Hebräer 3,4: Denn jedes Haus wird von jemand erbaut; der aber, der alles erbaut hat, ist Gott. Das Projekt und der Aufbau des materiellen Weltalls, einschließlich Herstellung vom Baumaterial (Protonen, Neutronen, Elektronen), aus welchem auch physische Körper der Menschen aufgebaut sind, deuten den gigantischen Unterschied zwischen dem Bauherrn Mensch und Bauherrn Gott an. Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. (Römer 1, 20) Zu diesen Werken gehören auch das mineralische, pflanzliche, tierische, menschliche und geistliche Reich, welche nach den neuesten Astronomie - Ansichten 96 Prozent der Energie im ganzen Weltall enthalten.

2. Das zweite Argument für die Existenz von Gott, d.h. der Höchsten und Mächtigsten Intelligenz (HMI) im geistlichen, d.h. feinmateriellen und auch im materiellen Weltall, sollte das Bewusstwerden vom Unterschied zwischen Macht und Kraft sein. Die Macht ist immer intelligent, formt ihre Weltansicht einschließlich der Hierarchie von Werten und wählt ihre Ziele und Mittel zur Erreichung dieser Werte. Die Kräfte sind blind, soweit sie von irgendwelcher Macht mit deren eigenen Intelligenz, Programm nicht ausgestattet worden sind. Der Schachgroßmeister G. Kasparov wurde also nicht vom Computer, sondern von dem intelligenten Computerprogramm geschlagen. Hätten jedoch die blinden Natur- oder Weltallkräfte den Menschen mit einer intelligenten Macht ausstatten können, über welche sie selbst nicht verfügen und derer sie nicht einmal bewusst werden können? Es ist ersichtlich, dass jeder nur das geben kann, worüber er verfügt, und nicht das geben kann, was er nicht hat und nicht kennen kann. Die Möglichkeiten des menschlichen Bewusstseins, Intelligenz und Macht wurden den Menschen von der HMI geschenkt.

3. Das dritte Argument für die Existenz von HMI ist der genetische Kode, gemeinsam für das pflanzliche, tierische und menschliche Reich. Das deutet einen Schöpfer des genetischen Kodes hin. Die in alles, was es gibt, eingelegte Intelligenz wird von der menschlichen Wissenschaft untersucht, die Studenten werden mit dieser Intelligenz in den Schulen bekannt gemacht und uns ist sie als der wissenschaftlich-technische Fortschritt bekannt. Die Existenz von dieser Intelligenz kann nicht bestritten werden.

4. Wenn es ein gültiges Naturgesetz gibt, gibt es logisch auch einen Gesetzgeber. Ähnlich dort, wo es ein Programm gibt, zum Beispiel von der Entwicklung eines neuen physischen Menschenkörpers in der Gebärmutter der Mutter, muss es auch einen Programmierer geben. Die Eltern haben dieses Programm nicht geschaffen.

5. Aus den Ansichten von J. A. Komenský Comenius, Lehrer der Völker, über Gott: Von allem Erforderlichen ist Gott der Meisterforderliche. Gott ist der Gott von Ordnung. Es gibt keine Macht, außer von Gott stammend. Die Weltordnung lehrt, dass es Gott gibt, denn die Ordnung von irgendeinem Zufall nicht abstammen kann. Denn stelle es dir vor: Wenn du die Typen dieses Buchs vorbereitet hättest und wenn du diese aufräumtest und auf einen Haufen würfest, tausendmal und tausendmal und wieder tausendmal und unendlich häufiger, doch nie wird so ein Buch entstehen, welches einmal von der Kunst verfasst wurde. Wie konnte also die Welt, ein so geordnetes System, durch Zufall entstehen?

6. Aus den Informationen über Gott in der Bibel: Gott ist Geist. Er hat eine riesige Kraft und erstaunliche Macht. Er ist gerecht und unverfälscht. Er ist allwissend. Er enthüllt Geheimnisse den Menschen. Er ist Licht und es gibt keine, nicht einmal kleinste Finsternis in ihm. Er ist Liebe. Einer ist Gott und Vater aller, der über allem ist, der alles durchdringt und in allem ist. Aus den Informationen über Gott im Koran: Er ist der Herr des Himmelszelts und der Erde und dessen, was zwischen diesen ist. Er ist wahrlich mächtig, ist auch weise. Er ist kräftig und mächtig. Er ist selbstgenügsam. Er von jedem Ding ist allwissend. Gott ist Wahrheit. Er ist wahrlich allwissend und allmächtig. Er ist der beste Richter! Gott ist Licht für das Himmelszelt sowie die Erde.



2. DAS ETHISCHE NATURGESETZ UND ENTGELTUNGSGESETZ

Das zweite fundamentale demokratische Prinzip ist die Anerkennung der Existenz von dem ethischen Naturgesetz (im weiteren nur Gesetz), das die Grenzen jeder menschlichen Macht auf der Erde festsetzt und mit einem weiteren Naturgesetz, mit dem Entgeltungsgesetz ergänzt ist, das den Menschen eine spätere gerechte Entgeltung des Einhaltens, oder Nichteinhaltens des Gesetzes festlegt. Das Verhältnis der Menschen zu diesen beiden Gesetzen ist die primäre Quelle der Güte oder des Bösen auf der Erde. Die den Menschen von der Natur geschenkte Freiheit der Wahl liegt entweder in der Befreiung sich selbst vom Gesetz, welches Demoralisierung und Amoralität aller Art genannt wird, oder in der Befreiung sich selbst vom Nichteinhalten dieser Gesetze, welches Remoralisierung und Demokratie genannt wird. Das Gesetz ist die wichtigste Sicherheits-, Gesundheits- sowie Erziehungsnorm in dem ganzen menschlichen Reich. Die Erziehung zur Erkennung und Achtung des Gesetzes ist die beste und billigste primäre, d.h. Meinungsprävention vor den Folgen des Bösen, welche von der Unkenntnis des Gesetzes veranlassen werden.
Die Ansicht der Finsternis, dass es in dem menschlichen Reich keine natürliche ethische Ordnung gibt, welche die menschliche Macht begrenzt, - dass nur ein Zufall, die Wahrheit und das Recht der Stärkeren und Mächtigeren, d.h. das Recht des Dschungels, gelten, wird von der menschlichen Ansicht ermöglicht, welche nur auf die sehbare Gegenwart begrenzt ist, ohne Kenntnis der Vergangenheit und der vergangenen Primärursachen, welche die gegenwärtigen "Ungerechtigkeiten" und "Zufälle" gestartet hatten. Jedes Überschreiten des Gesetzes vom Menschen kann zu dem Freilassen von Bumerang verglichen werden, der nach verschieden langer Zeit zu dem Menschen unfehlbar zurückkehrt, der ihn freigelassen hat und der seinen Bumerang schon längst vergessen hat. Das menschliche Reich ist ein unteilbarer Teil des Weltalls und der Natur und die Möglichkeit, dass die menschliche Macht diese Gesetze durch ihre Gesetze ersetzen kann, ist gleich Null. Anders gesagt, die Gegenwart ist immer nur eine Resultante der Vergangenheit und ist gerecht. Die Verbesserung der Gegenwart und der nahen Zukunft ist nur im Rahmen der Gesetznormen anzustreben, was den Grundsatz ausschließt, dass ein gutes Ziel die Verwendung von gewaltigen und niederträchtigen Mitteln zur Erreichung dieses Ziels erlaubt. Also, kein Terrorismus, nicht einmal der selbstmörderisch, keine Schikane (Vorsätzlichkeiten), Missbrauch von der Macht, Korruption.
Die fundamentalen buddhistischen Normen des Gesetzes habend die Buddhisten folgend beschrieben:
1. Lebendige Geschöpfe nicht töten.
2. Nicht nehmen, was uns nicht gegeben wird.
3. Den unerlaubten Geschlechtsverkehr nicht pflegen.
4. Nicht falsch sprechen.
5. Keine berauschenden Getränke trinken.

Auf die Mönche, die sich gegenseitig Avuso, d.h. Bruder, Freund titulierten, haben sich auch weiter ethische Normen bezogen. Es gab 227 solche Normen.
Patandzali, der altindische Philosoph (3.Jahrhundert vor Christi), Vater von Yoga genannt, führt diese ethischen Normen an:
1. Kein Misshandeln, Gewaltlosigkeit.
2. Wahrhaftigkeit, Wahrheitstreue.
3. Kein Stehlen.
4. Geschlechtliche Enthaltsamkeit.
5. Vermeiden vor Habgier.
6. Sauberkeit des Sinnes sowie des Körpers.
7. Zufriedenheit, Ausgeglichenheit.
8. Selbstdisziplin.
9. Studium von Heiligen Schriften.
10. Gehorsamkeit und Verehren eines persönlichen Gottes.

Zehn Gebote nach katholischer Bekenntnis:
1. An einen Gott sollst du glauben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.
3. Denke an den festlichen Tag, dass du ihn heiligest.
4. Du sollst deinen Vater und Mutter ehren, auf dass du lange lebest und dir es wohl gehe in dem Lande.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst kein falsches Zeugnis reden.
9. Du sollst deines Nächsten Weib nicht begehren.
10. Du sollst deines Nächsten Gut nicht begehren.


Aus den einzelnen Entwicklungskulturen sind folgende, s.g. allgemein menschliche ethische Normen auserwählt:

China
Dort wo es an Vertrauen fehlt, entsteht Missvertrauen. (Bemerkung: Das Vertrauen ist nirgendwo zu kaufen, es kann nur durch das Einhalten des Gesetznormen gewinnen.) Wenn der Weise herrscht, festigt er die Wirbelsäulen der Menschen. Er kümmert sich darum, dass die, die Schlauen sind, sich nicht vermessen einzugreifen. Wo das Gesetz nicht eingehalten wird, dort wird Finsternis herrschen. Was du dir selbst nicht wünschst, tue den Anderen nicht. Es gibt kein größeres Verbrechen, als den Leidenschaften die Zügel schießen zu lassen. Wenn wir jemanden lieben, ist es möglich, sich in dessen Interesse nicht zu bemühen? Ein edelmütiger Mensch ist unparteilich und konzentriert sich auf grundlegende Dinge. Es ist direkt eine Pflicht des Beamten, den Befehlen nicht zu folgen, welche Böses gebieten.

Indien

Das Denken vor allem geht, Herr von allem ist, alles daraus abstammt. Wenn sich der Mensch bei jeder Gelegenheit nicht bemüht, für den anderen zu leben und ihm zu helfen, dann lebt er wirklich kein richtiges Leben. Das beste Ziel ist der Unterricht vom Gesetz. Der Verlust der (wahrhaften) Erkenntnis ist der schlimmste Verlust. Die Gabe der Erkenntnis des Gesetzes übertrifft jede Gabe.

Ägypten
Lebe die Wahrheit und Gerechtigkeit. Sei nicht parteilich. Bilde dich immer! Richte dich nach der Lehre. Arbeite, erwerbe dir ehrlich dein Brot. Sprich nicht umsonst. Verführe nicht zur Sünde. Betrinke dich nicht! Bemühe dich um Erstarkung der Gerechtigkeit. Hetze dich nicht nach dem Reichtum. Stehle nicht. Erdrücke die Schwachen nicht. Lege kein falsches Zeugnis ab. Belehre das Volk. Liebe deine Nächsten. Tue kein Unrecht. Nehme den Kampf auf mit dem, der sich mit Lüge versündigt.

Die Antike
Alles wird vom Gesetz beherrscht. (Hippokrates) Man soll weder das Unrecht mit Unrecht entgelten, noch soll man Böses jemandem tun, was auch immer man von den Menschen litte. Der Gesetzgeber darf nicht zulassen, dass die Erziehung in den Hintergrund weggeschoben ist oder dass sie zu einer Nebenarbeit wird, sondern muss ordentlich bekümmert werden. (Platon) Achte darauf, dass die Nichtnutze den ordentlichen Menschen nicht vorgezogen werden. Du weißt doch, dass die Moralität des ganzen Staats ein Bild von denen ist, die an der Macht sind. (Isokrates). Wirr können nicht glücklich leben, wenn wir nicht vernünftig, ehrlich und gerecht sind. (Epikuros) Glaubt, dass die einen Fehler begehen, die miteinender nur Wollust wegen schlafen. (Plutarchos) Nur durch einen ehrlichen Weg und gerechte Taten, nicht durch List und Falschheit können die Menschen an das Ziel fortkommen. (Cicero) Oh, die unglücklichen! An das Wohl fortzukommen, begehren sie zwar ständig, für das Gesetz jedoch, das der Welt von Gott gegeben wurde, sind sie blind und taub, diesem und der Vernunft gehorsam seiend, würden sie glücklich leben. Zeus, allbeherrschend, erlöse das Volk von dieser vernichtenden Unkenntnis. (Kleanthes)

Der Koran
Sei nicht parteilich! Sei geduldig dazu, was dich betrifft, denn es gehört zu der Substanz der Dinge! Und tritt dem Ehebruch nicht nahe, denn es ist Schändlichkeit und schlechter Weg. Wer das Übel tut, tut er so gegen sich selbst. Wehe denen, die das irdische Leben mehr lieben als das künftige Leben, vom Weg abführen, und sich wünschen, dass dieser krumm sei. Wer auch immer das Übel tut, wird durch etwas ähnliches belohnt. Und wer mehr irregeht als der, der seiner Leidenschaft nachfolgt? Wer seine Seele reinigt, der wird gewiss gewinnen, und wer sie vernachlässigt, der wird gewiss verlieren. Haltet eure Verpflichtungen ein. Seid mit den wahrhaftigen! Und was anderes bleibt übrig, wenn die Wahrheit weggeht, als das Irregehen?

Die Bibel
Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie übel tut. Wendet euch nicht zu den Geistern der Gestorbenen. (Ablehnung der schädlichen Mediumität.) Du sollst für niemanden Partei ergreifen, du sollst keine Bestechung annehmen. Du darfst nicht teilnahmslos sein. Achte sorgfältig darauf, dass du dich nicht zu der Niederträchtigkeit wendest und diese lieber als das Leid wählst. Es wird für mich kein Muster sein, was der Übeltäter macht. Tritt von dem Übel weg, tue das Gute. Alle, die mich, die Weisheit hassen, lieben den Tod. Derjenige doch, der mich findet, findet das Leben. Der bösartige wird garantiert nicht ohne Bestrafung bleiben. Gib deine Kräfte nicht den Frauen aus! Vertilgt werden alle, die zu der Nichtswürdigkeit bereit sind, die den Menschen zur Sünde verführen und den Gerechten ins Nichts hinreißen. Was du selbst hasst, tue niemandem! Die Weisheit wird in eine böswillige Seele nicht hereingehen. Der verlogene Mund tötet die Seele. Unter keinen Umständen flüchte dich zu der Lüge. Eine Menge der Weisen ist das Heil der Welt. Der Weisheit geht es um Erfüllung des Gesetzes. Sei nicht zwitterhaft! Gebt euch nicht zum Übel tun her! Tauscht unrichtige Ansichten für Richtige aus. Beteiligt euch na der Arbeit für die Wahrheit. Bevorzugt keinen! Sucht das, was über euch ist, daran zielt hin, nicht an irdische Dinge! Gemeine, dumme und doppelsinnige Reden gehört es nicht, zu führen. Führt kein nichtstuerisches Leben! Die Eheleute seien treu einander! Diejenigen, die der Wahrheit nicht geglaubt, und in der Falschheit Gefallen gefunden haben, werden verurteilt, der Lüge Glaube zu schenken. Die Verletzung des Gesetzes ist Sünde. Deine Orden geben das Leben denen, die sich danach richten. Das Gesetz deines Mundes, das ist für mich besser als Tausende Pfund Gold oder Silber. Was du getan hast, wird dir getan werden, es wird auf deinen Kopf zurückkehren, wie du verdienst. Und das ist Liebe: nach Gottesgeboten zu leben. Sich von Selbstsucht führen zu lassen, heißt Tod. Das Wesen der Liebe ist Dienst den anderen. Wer im Gesetz forscht, wird davon durchgedrungen. Nur sei tapfer, erfülle achtsam alles, was im Gesetz ist.



3. DIE REINKARNATION

Das Geheimnis des menschlichen Lebens und Todes des physischen Körpers hängt mit dem Begriff Reinkarnation zusammen, was ein Wort von lateinischer Abstammung ist und wieder in der Masse, d.h. im physischen Körper des Menschen, heißt. Da während einer Inkarnation, die bei verschiedenen Menschen verschieden lange ist, ist es ausgeschlossen, dass der Mensch dem vorherbestimmten Ziel der Entwicklung von Menschen in physischen Körpern wesentlich näher komme, welches Hellwerden, d.h. Vergeistigung des menschlichen Wesens ist, ist die Reinkarnation eine Notwendigkeit der menschlichen Entwicklung. Die Aussonderung der Reinkarnation aus der christlichen Lehre im Jahre 553 kann für einen großen Erfolg der Finsternis gehalten werden. Ein tieferes Studium und Verwirklichung von allen sieben fundamentalen Grundsätzen der Demokratie im menschlichen Leben setzt eine längere Zeit voraus, als ein menschliches Leben ist.

Die Reinkarnation ist in der Bibel fest verankert, ausdrücklich wird die Existenz von Reinkarnation von Jesu (im Vers Matthäus 11,14.15) durch die Worte bestätigt: Im Alten Testament schreibt man von der Reinkarnation in Hiob 1, 21: Wenn man in Psalm davon schreibt, dass die Mutwilligen in die Unterwelt zurückkehren werden, heißt es vielleicht nicht, dass sie dort schon einmal gewesen sind? Eine Reinkarnations-Bedeutung hat zum Beispiel der Vers Hiob 33, 25: Sein Fleisch blühe wieder wie in der Jugend, und er soll wieder jung werden. In die Tage der Jugend kann der Mensch nur mittels Reinkarnation zurückkehren. Durch die Worte „Ihr müsst von neuem geboren werden“ bestätigte Jesus zu Nikodemus, Mitglied des jüdischen Hochrats, dass durch die Wiedergeburt der alte Mensch von seiner neuen Mutter euch einen neuen physischen Körper bekommt. (Johannes 3, 4.5.7) Jesu Worte von der Wiedergeburt betreffen deshalb nicht den menschlichen Geist, der ein ständiger Träger menschlicher Persönlichkeit auch in der Zeit von sog. Tode ist, denen nur physische Körper unterliegen. Darüber sagen die Verse im letzten Kapitel des Buchs Prediger im Neuen Testament: Wenn der silberne Strick zerreißt, der die geistlichen Körper mit dem physischen Körper verbindet, der Mensch fährt dahin, wo er ewig bleibt und der Staub muss wieder zur Erde komme, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Die Reinkarnation kennt auch der Koran: Gott gewiss ist fähig, den Menschen zum Leben zurückzubringen.. (Sure 86, 8) Ist es denn nicht in seiner Macht, den Toten das Leben wieder zu geben? (Sure 75, 40) Dem Gott nämlich das letzte sowie das erste Leben gehört. (Sure 53, 25) Der Herr des Menschentums, der mich geschaffen hat, lässt mich sterben, und dann erlebt mich wieder. (Sure 26, 77.81) Friede sei mit ihm an dem Tage, wo er geboren wurde, sowie an dem Tage, wo er zum Leben wieder erweckt wird! (Sure 19, 15) Und der Herr kannte euch gut schon damals, wo er euch aus der Erde geschaffen hat und wo ihr Embryonen in den Schössen eurer Mütter wart. (Sure 53, 33/32) Denn Er ist es wahrlich, der die Toten zum Leben bringt… Sure 30, 49/50) Er bildet euch in den Schössen eurer Mütter durch eine Bildung nach der anderen …(Sure 39, 8/6) Und Er ist der, der euch das Leben gab, dann lässt er euch sterben, um euch zuallerletzt wieder zu erleben. (Sure 22, 65/66)



4. NICHTPERSÖNLICHES LEBEN - ZEICHEN DER LIEBE UND DES DIENSTES


Das Gesetz des nichtpersönlichen Lebens, das auch das Gesetz der Weisheit und Liebe genannt wird, kann mit der Redensart ausgedrückt werden, dass nur durchs Geben man nehmen kann, das die menschliche Unliebe ein großer Umweg ist. Nur das Bemühen, für andere zu leben, erfüllt den Menschen mit Licht, Zufriedenheit und vergeistigt es. Dadurch gibt es dem menschlichen Leben einen Sinn und die Möglichkeit, die Kräfte der Finsternis in sich sowie rund um sich zu überwinden. Das Gesetz der Liebe wurde sogar in das astronomische Weltall übertragen. Den Stern, dessen Gravitation - Egoismus dessen Strahlung – Liebe überwog, haben die Astronomen schwarzes Loch genannt. Der nächste Stern, der durch seine Strahlung das Leben auf der Erde ermöglicht, ist die Sonne. Nach dem Bemühen, die Erkenntnis der Bedeutung von Demokratie zu unterstützen und zu verbreiten, und dadurch den Menschen ein gesundes Leben und Entwicklung auf der Erde zu ermöglichen, kann man die wahren Demokraten erkennen und von den Nichtdemokraten unterscheiden, die sich zwar zur Demokratie melden, aber heimlich den antidemokratischen Zielen ihres oder eines Gruppen-Egoismus dienen.

Nichtpersönliches Leben kann mit den Bezeigungen einer geistigen Liebe identifiziert werden, welche weiter den Begriffen Dienst, Geben, Opfer entspricht. Den Dienst kann man jedoch nicht der Liebedienerei gleich setzen. Persönliches, d.h. egoistisches Leben sieht nur seinen materiellen Gewinn, wobei dieses Bemühen oft die Normen des Gesetzes überschreitet. Die christliche Ethik beschreibt das nichtpersönliche Leben folgenderweise: Nur nehmet die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe. (Galater 5, 13) Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. (Philipper 2, 4) Euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen. (1. Thessalonicher 3, 12) Und das ist die Liebe, das wir nach seinen Geboten leben d.h. nach den Gesetznormen. (2. Johannes 2, 6) Jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. (Römer 15, 2) Gebt den irdischen Begierden nicht nach, die gegen die Seele kämpfen. (1. Petrus 2, 11) Wer nicht liebt, bleibt im Tod. (1. Johannes 3, 14) Die Bedeutung der Liebe kennt auch der Koran: Und dies ist, welches Gott als fröhliche Botschaft Seinen Dienern verkündigt… Sage: „Ich fordere keine Vergütung von euch außer der Nächstenliebe!“ Zwischen Liebe und Sex ist ein himmelweiter Unterschied, denn geistige Liebe hängt mit der guten geistlichen Welt zusammen, weil Sex mit dem physischen Körper zusammenhängt, und durch Tod hören diese Beziehungen auf, weil die menschlichen Beziehungen, die auf Liebe aufgebaut sind, mit Tod nicht aufhören. Die im Sex verborgene Energie kann durch Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung in Liebe transformiert werden, von der gesagt wurde, dass sie die universalste, bewunderungswertste, geheimnisvollste und mächtigste Energie des Weltalls sei. Eine große Liebe soll angeblich schon ungeschlechtlich sein. Der egoistische Missbrauch von Sex vermindert die menschliche Immunität, zieht Geschlechtskrankheiten, Impotenz und Unmöglichkeit zu, künftig Kinder zu haben. Eine wahre nichtpersönliche Liebe im Gegensatz stärkt die menschliche Immunität zusammen mit der Entwicklung des unpersönlichen Lebens. Wird Liebe im Menschen zu seiner Natur, dann kann Liebe starke Regenerierungswirkungen auf alle Bestandteile des Menschen, einschließlich physischen Körpers haben. Zu den höchsten Typen der Liebe gehört die Mutterliebe. Jedoch die Mutter, die aus der „Liebe“ zu ihrem Kind diesem ermöglicht, ein Lump zu werden, ist für das Ergebnis ihrer fragwürdigen Liebe mitverantwortlich. Die Liebe, die sich auf alles und auf alle Wesen erweitert, wird All-Liebe genannt. Die durch Egoismus verdorbene Liebe wird Eifersucht genannt, die leicht in die Kriminalität hinüberwachsen kann. Die Vergewaltigung von Frauen und Verkaufen eigenen Körpers gegen Entgelt an die Sexgierigen ist ein Beweis, dass Sex keine Quelle der richtigen Liebe ist. Die Benutzung der Schutzmittel gegen Empfängnis unterstützt nur den triebhaften Sex und stellt eine Bremse der geistlichen Entwicklung dar. Egoismus stellt einen Gegenpol der Liebe und eine Kraft dar, die Menschen verhindert, die objektive Wahrheit von der Liebe eines nichtpersönlichen Lebens zu erkennen und überzeugte sowie unbestechliche Demokraten zu werden. Friedrich Schiller verglich die Liebe zu einem Treppenhaus, worauf sich die Menschen dem Gottesbildnis nähern. Je mehr sich der Mensch egoistisch um Glück bemüht, desto mehr entfernt er sich dem wahren Glück. Je mehr er jedoch das nichtpersönliche Leben lebt, desto glücklicher er wird. Die Liebe ist der einzige, zu eigenem Glück führende Weg. Das Übel erscheint immer dort, wo die wahre Liebe fehlt. Die Menschen, die auf der Erde ohne geistige Liebe leben, sind geistlich tot, auch wenn sie im materiellen Wohlstand leben. Mit dem Tod des physischen Körpers des Menschen enden sexuelle Beziehungen der Menschen, jedoch nicht die Beziehungen der geistigen Liebe, diese überschreiten die Grenzen des Todes.



5. ESSEN VON FLEISCH BEHINDERT DIE MENSCHEN, IM EINKLANG MIT NATUR, WELTALL UND DEREN GESETZE ZU LEBEN

Zuerst Begrenzung vom Fleischessen, später kein Fleisch, das ist das fünfte demokratische Prinzip. Fleischessen verhindert die geistliche Entwicklung des Menschen und unterstützt tägliches Massaker von Tieren, unserer jünger Brüder. Die Tierschlächterei hängt dann mit der Menschenschlächterei in den Kriegen zusammen. Diese Verantwortung und diesen Zusammenhang kennen bisher die meisten Menschen nicht.

Neben physischer Unterernährung gibt es auch geistliche (Denken) und geistige (Fühlen) Unterernährung. Diese psychische Unterernährung ist gefährlicher als physische Unterernährung, weil sie die primäre Quelle und Ursache psychischer sowie physischer Krankheiten ist. Sie bildet auch die Bedingungen für eine abwegige Entwicklung der Menschen sowie der Demokratie.



6. KEIN ÄRGER UND KEINE RACHE

Kein Ärger und keine Rache. Es sind negative Kräfte, welche den Mächten der Finsternis ermöglichen, den Menschen zu beherrschen. Ein Demokrat weiß, dass die Entgeltung für Vorsätzlichkeiten und heimtückische Angriffe gegen die Unversehrtheit seiner Sachen und seiner Person der Staatsmacht gehört. Falls die demokratische Staatsmacht die Gerechtigkeit nicht sicherstellt, dann gehört die Gerechtigkeit dem Gott. Ein Demokrat darf sich keinesfalls zu seiner eigenen Entgeltung, d.h. zur Überschreitung des Gesetzes provozieren lassen, weil dadurch er auf das dunkle Niveau seiner Feinde zurückkehren würde.

Ärger, Zorn, Wut, Rage, Aufhetzung, Aufregung beeinflussen negativ die richtige Tätigkeit des autonomen (vegetativen) Nervensystems, das zum Glück von dem Menschenwille nicht zu beherrschen ist. Die Störung dieser Tätigkeit kann sich in der Form von Gelbsucht zeigen. Wenn der Mensch nur die äußere Bezeigung des Zornes beherrscht, aber der Zorn existiert in ihm weiter, stellet es eine Primärquelle der Entstehung von Gallensteinen dar. Zorn und dessen verwandte Äußerungen schädigen jedoch die geistliche Entwicklung des Menschen, weil sie die Tür der Finsternis halb öffnen, damit diese ihre Positionen im Menschen stärken könnte. Manchmal einige Diener der Finsternis mittels wiederholter Schikane (Vorsätzlichkeiten) bemühen sich, den Menschen zu verhindern, seinen Weg des Gesetzes, Lichtes, Demokratie fortzusetzen. Durch die demokratische geistige Erziehung, Selbstkontrolle und Selbstdisziplin ist es deshalb nötig zu lernen, die Möglichkeit der Entstehung des Zornes schon seit Ermittlung des Impulses auszuschließen, der die Entstehung des Zornes zuführen sollte. Zugleich muss der Demokrat auch die Möglichkeit seiner eigener Entgeltung ausschließen, die dem Gesetz sowie den menschlichem Gesetzen widersprechen würde, weil er weiß, das die Entgeltung den demokratischen Repräsentanten der Macht gehört. Falls die Entgeltung dieser Macht resultatlos ist, dann weiß der Demokrat, das die Missetäter sowieso keine Chance haben, der Gottesgerechtigkeit zu entkommen, und er vergibt sogar seinen Feinden, und damit hört auf, sich mit der Ungerechtigkeit weiter zu beschäftigen. Das beschriebene Herantreten der Reaktion eines Demokraten wird durch die Kenntnis des Reinkarnations-Gesetzes und das Wissen unterstützt, dass alles schädliche und unangenehme, was ihn im Leben trifft, nicht gegen das Gesetz geschieht. Diese Ansicht wird durch diese Bibelverse unterstützt: „Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge.“ (Matthäus 10, 29.31) Einen ähnlichen Text hat auch der Koran, siehe Sure 24, 11: „Kein Unheil bricht los, außer mit Gottes Erlaubnis.“ Die Zitationen aus der Bibel sowie anderen Heiligen Schriften sind deshalb möglich, dass zum Beispiel die reine Lehre von Jesus im Einklang mit der Lehre der reinen Demokratie ist. Sie hat nämlich denselben Grund, der das ethische Naturgesetz ist. Aus demselben Grund kann man behaupten, dass Freiheit und Demokratie Synonymen sind. Auch für die Demokratie gilt also, das Demokratie kein leerer Rahmen ist, worin jeder das einlegen kann, was er will, und zwar deswegen, dass das Gesetz darin schon seit alters darin eingelegt ist. Von seiner Lehre erklärte Jesus, diese sei nicht seine, er habe diese von seinem Vater. (Johannes 7, 16) Gefühle von Zorn, Bitternis und Hass sind negativ. Wenn ich sie in meinem Inneren hegte, würden sie meinen Körper und meine Gesundheit vernichten. Sie bringen keinen Nutzen. Zorn und Aufregung erhöhen die Empfänglichkeit gegen Krankheiten. (Dalajlama)



7. ERZIEHUNG UND AUFKLÄRUNG ZUR DEMOKRATIE

Der siebente demokratische Wert ist die Erziehung der Natur und Charakter der Menschen. Da ein gebildeter Lotter für die Gesellschaft gefährlicher ist als ein Lotter mit Hochschulbildung, ist es wünschenswert, dass die Menschen sowie die Staatsmacht diese alte Wahrheit zur Priorität der Demokratie in den Familien, Schulen, sowie Medien machen, auf dass die Zahl von wahren Demokraten in der Gesellschaft die Zahl der Nichtdemokraten überwiegt, und auf dass nur Demokraten über die Entwicklung von Demokratie entscheiden.
Die Pädagogik kann in zwei Zweige geteilt werden. In Erziehung und Bildung. Die Erziehung beschäftigt sich mit dem Wesen und Gesetzlichkeiten der Entwicklung vom Charakter und Natur zur demokratischen Weisheit, die Bildung beschäftigt sich mit dem Wesen und Gesetzlichkeiten anderer Kenntnisse und Fähigkeiten. Die demokratische Erziehung, die auf der Kenntnis und Beachtung des ethischen Naturgesetzes (Gesetzes) beruht, ist jedoch wichtiger, weil sie der Gesellschaft ermöglicht, im Einklang mit der Natur und Weltall sowie deren Gesetzen zu leben. Die ethischen Lehren einzelner Religionen sind überwiegend im größeren oder kleineren Einklang mit dem Gesetz, jedoch die von der demokratischen Staatsmacht sichergestellte Erziehung braucht es, den jungen Leuten sowie den Erwachsenen einen einheitlichen Modelsachverhalt der demokratischen Weltansicht zu übermitteln, der andere Weltansichten der Bürger, insbesondere auch Weltansichten einzelner Kirchen, nicht behindern wird. Jan Amos Komenský Comenius, Lehrer der Völker, kam zu der Überzeugung, dass es in den Ansichten über Gott und Inhalt der Religionen ein uferloses Chaos gibt, wenn wir schon alle Bekenntnisse miteinander vergleichen, die wir auf der Welt sehen können, oder wenn wir jede Religion einzeln beurteilen. Dies schließt jedoch nicht die Erkenntnis aus, dass die demokratische Ansicht in deren Wesen mit der Lehre Jesu wesensgleich ist. Diese Ansicht bestätigt auch die Ansicht von T. G. Masaryk, dass Sinn der tschechischen Geschichte sowie der Demokratie Jesus, nicht der Diktator G. J. Caesar sei. Deshalb kann man aus den Heiligen Schriften eine Weisheit des Gesetzes schöpfen, welche mit der demokratischen Weisheit wesensgleich ist und dem Alterungsprozess nicht unterliegt. Diese gemeinsame Weisheit ist überparteilich und überkirchlich.

Zuerst werden wir uns mit den Ansichten von J. A. Komenský, Lehrer der Völker, über die Erziehung bekannt machen.

Die Vernachlässigung der Erziehung stellt das Verderben von Menschen, Familien, Reichen sowie der ganzen Welt dar. Die All-Erziehung ist eine universale Veredelung des ganzen Menschengeschlechts. Der Geist in uns ist das, wodurch wir ein Gottesbildnis, d.h. wodurch wir winzige Götter, nämlich Menschen sind. Wir alle sind zu derselben Schule der Welt gesandt worden und es wird uns aufgegeben, uns für ein anderes Leben vorzubereiten. Nichts im Leben ist so wichtig, als sich mit der Lebensweisheit auszurüsten. Denn, wer in dem Wissen prosperiert und an den Sitten verliert, sagt ein altes Sprichwort, verliert mehr, als er gewinnt. Wenn sich jemand nur darum kümmert, was wir mit den Lebewesen gemeinsam haben, also um Daseins, Leben, Ernährung, Bewegung und sinnliche Genüsse, wird er zu einem animalischen und tierischen oder viehischen Menschen. Leben und nicht wissen, warum du lebst, heißt es so leben, wie eine Fliege oder Brennnessel. Von der Lehre der Weisheit und von der Geistesbildung soll niemand abgehalten, um nicht zu sagen, entfernt werden. Der Störung nicht unterliegen ist besser als wieder gut gemacht werden. Dem Übel darf nicht erlaubt werden, dass es stärker wird. Statt gegenseitiger Liebe und Aufrichtigkeit gibt es gegenseitiger Hass, Feindhaften, Kriege und Mörder. Statt Gerechtigkeit Ungerechtigkeit, Unrecht, Unterdrückung, Diebstähle, Raube. Statt Reinlichkeit Verunreinigung, Laszivität in Gedanken, Reden und Taten. Statt Einfachheit und Wahrhaftigkeit Lügen, Täuschungen und böse Arglist. Statt Demut Übermut und Aufgeblasenheit einer gegen andere. Wehe dir, unglückliches Geschlecht, dass du so aus der Art geschlagen bist! Wozu Schule, wenn sie nicht der Laster (geistiger Verunreinigung) erlöst? Die ganze Hoffnung auf die allgemeine Verbesserung der Dinge hängt von der ersten ordentlichen Erziehung ab. Die Fehler der ersten Erziehung begleiten uns das ganze Leben. Die Kinder sind gesellige Geschöpfe, die schon von der Wiege auf die Gesellschaft lieben. Deshalb dürfen wir sie nicht durch Einsamkeit quälen, noch können wir sie nur so in die Gesellschaft guter und schlechter ohne Unterschied lassen. Zweijährigen, dreijährigen und desto mehr vierjährigen ist es schon möglich, Kenntnisse über Gott, Leben und Tod beizubringen, wodurch das irdische Leben in ein anderes übergeht, auf dass sie nach dem Maß ihres Auffassungsvermögens beginnen wahrzunehmen, warum sie hier sind und was sie machen sollen. Die Eltern werden ihren Nachkommen folgende Sachen beibringen: 1. Arbeitsamkeit. Sie lassen sie nicht faulenzen, sondern werden sie daran gewöhnen, schon von zartem Alter auf etwas zu tun, und zwar am Anfang etwas unterhaltsames, was jedoch später einen wahren Nutzen bringen würde. 2. Geduld und Sittlichkeit. Und besonders wenn die Kinder einen Fehltritt verüben, ist es nötig, sie zu züchtigen. Auch ist es nicht möglich, deren Widerreden zu vertragen. 3. Frömmigkeit. Die Kinder müssen von zarter Jugend auf die Ehrfurcht vor Gott lernen. 4. Die Eltern müssen ihren Kindern eine Gewandtheit beibringen, von der sie später leben und dem Staat dienen könnten. 5. Munterkeit und Initiative bei der Erledigung der Angelegenheiten und bei der Erfüllung anvertrauter Aufgaben. 6. Einfachheit im Essen, Kleidung usw. 7. Die Eltern müssen den Kindern Ehrlichkeit, Offenheit und Tugend beibringen, auf dass sie erlernen, sich von der Finsternis fernzuhalten und darüber unterwiesen werden, das all ihr Tun sich im Licht abspielen soll. Und möglichst sorgsam müssen die Kinder vor schlechter Gesellschaft behütet werden, damit sie sich nicht anstecken. Denn das Übel bleibt wegen Verletzung der Natur leichter und fester haften. Es ist deshalb nötig, von der Jugend mit allem Streben alle Gelegenheiten zum Verderben fernzuhalten, wie schlechte Gesellschaften, laszive Reden, gedankenarme und nutzlose Bücher (denn Beispiele von Fehlern, ob sie durch Sicht oder Gehör unterlaufen, sind Gift für die Seele) und endlich Nichtstun, damit die Kinder durchs Nichtstun nicht verbrecherische Handlung erlernen oder seelisch verkümmern. Es wird also besser sein, wenn sie immer mit etwas ernstes oder unterhaltsames beschäftigt sind, nur wenn man sie nicht faulenzen lässt. Es ist durchaus notwendig, gegen das Übel mit Macht einzuschreiten. Man schreitet mit der Zucht ein, d.h. mit Ermahnung und Züchtigung, mit Worten und Schlägen, wie es nötig ist, immer gleich nach der Tat, damit das keimende Übel gleich im Keim unterdrückt wird, oder lieber damit es möglicherweise entwurzelt wird. Vor allem wird es nötig sein, den Jungen eine rege Bereitschaft beizubringen, anderen zu dienen. Achtsam muss also der Jugend das Ziel unseres Lebens beigebracht werden, nämlich dass wir nicht nur für uns selbst geboren werden, sondern auch für Gott und den Nächsten, d.h. für die Gesellschaft des Menschengeschlechts. Wir sollen uns bemühen und anstreben, durch unseren Dienst zum Nutzen möglichst vielen Leuten zu sein. Die Pflege von Tugenden muss schon vom zartesten Alter anfangen, eher sich die Seele ansteckt. Die Tugend wird durch Taten, nicht durch Reden, gepflegt. Es ist nötig, sich um den Körper zu kümmern, und zwar nicht so, dass wir nur für den Körper leben, sondern weil wir ohne ihn nicht kleben können. Die seelische Seite muss doch mehr gepflegt werden, weil sie es erwirkt, das Menschen auf menschliche Weise leben. Verkehrte Sehnsüchte können nicht unterdrückt werden, wenn wir dazu nachsichtig sind, sondern wenn wir uns widersetzen. Ebenso wohl wird das Feuer nicht mit Öl gelöscht oder mit Häuflein Holz erstickt, sondern ist es nötig, ihm dessen Nahrung wegzunehmen. Ein tätiges Leben ist ein wahres Leben, das Nichtstun ist ein Grab zu Lebzeiten. Wahre dich, das du kleinlichen Dingen nicht mehr Zeit schenkest als den wichtigen. Was auch gutes du heute tun kannst, verschiebe es nicht auf morgen. Zu der Bildung gehört die Kenntnis der Sprachen als Dolmetscher des Sinnes. Mögen die Gedanken, Worte und Taten eine einzige Harmonie bilden. Eher müssen wir bereit sein zu sterben, als sich zu beflecken und die Ehre zu verlieren. Ungeheure Haufen von Büchern sind eher zum Anschauen als zum Nutzen und es zeigt ihre Vergeblichkeit; sie führen den Sinn eher irre, als dass sie ihn bilden. Gerade deshalb weisere Menschen beginnen, die Befürchtung zu haben, dass falls irgendwie Grenzen dieser riesigen und immer noch wachsenden Buchüberflutung gesetzt werden, werden bald die Leute nichts lesen oder an nichts glauben und dass Gottlosigkeit und Atheismus alles überströmen, wie wir dessen Anfänge auf allen Seiten sehen, und meistens bei den Nationen, die sich selbst für intelligentste halten. Soweit es um Bücher guter und nutzbringender Autoren geht, wird es nötig sein, daraus Auslesen anzuschaffen. Es soll nichts vergessen werden, was einer wahreren Weisheit, Frömmigkeit und Ordnung dienten würde. Die Philosophie ist zu reichhaltig, so dass es fast besser ist, nicht zu wissen, als sich bis ins Unendliche mit verschiedenen Ansichten verwirren lassen und statt Lichtes des Wissens nur durch den Nebel verschiedener Meinungen zu tappen. Die Weisheit ist in Büchern und Büchereien eingekerkert und selten erscheint sie in Gedanken, Aussprüchen oder Taten der Menschen. Die Ursache dieses Unheils ist auch die Menge und Mannigfaltigkeit der Bücher selbst. Es gibt ja mehr Bücher, als dass das Leben irgendwelchen Sterblichen zum Lesen, sei es nur eines Tausendstels davon reichte. Die seriöseren Bücher, von denen wir uns die Vermehrung der Weisheit versprechen, sind zweimal oder dreimal durchgehend zu lesen. Bei dem ersten Lesen machen wir alle beachtenswerten Sachen durchs Unterstreichen oder Sternchen am Rande ersichtlich. Schaffe dir Exzerpte an, aus allem, was du liest. Die Verleger müssen wir sann flehentlich bitten und verpflichten, dass sie nicht das Papier, sondern die Weisheit vermehren und dass sie sich als Ziel nicht Erwerb der Geldbeutel, sondern das Licht der Seelen setzen, dass sie die wahren Diener des Lichtes, nicht Sklaven von Pluton (Gott des Reichtums), Anstifter von Dunkelheiten und Verwirrungen sind. Auch müssen wir uns alle wünschen, dass auch barbarische Völker aufgeklärt und von den Dunkelheiten deren Bildungslosigkeit befreit werden können. Und zwar deshalb, weil sie einen Teil des menschlichen Geschlechts bilden und dieser soll sich dessen Ganzen anpassen, und weiter deshalb, weil das Ganze kein Ganzes ist, falls ihm irgendwo etwas fehlt. Denn nicht einmal dem ganzen Körper kann es gut gehen, wenn es allen Gliedern untereinander und jedem an sich selbst nicht gut geht.

Aus den Ansichten über die Erziehung des ersten Präsidenten der Tschechoslowakei T. G. Masaryk, des reinkarnierten J. A. Komenský: Die Demokratie ist ein ständiges Bestreben nach Erziehung der Bürgerschaft im allgemeinen. Die wahre Demokratie, die auf Liebe und Respekt für den Nächsten und allen Nächsten beruht, ist nur die Verwirklichung Gottesordnung (Gesetzes) auf der Erde. Die Demokratie ist nicht nur eine staatliche oder administrative Form, sondern eine Lebens- und Weltansicht. Ich bin nie ein Atheist gewesen, denn es gab keinen Tag, an dem ich nicht an Gott dachte. Ich bin ein entschlossener Gegner der materialistischen Weltansicht. Sittlich zu leben ist die wahre Gottesverehrung. Der wesentliche Inhalt aller Bestrebungen von Einzelnen, Völkern und der ganzen Welt ist es, die reine Lehre Christi zu verstehen und danach zu handeln. Die wahre Demokratie beruht auf der Sittlichkeit. Entwicklung der Schule, darin ist Entwicklung der Demokratie.

Biblische Aussprüche: Unter keinen Umständen nimm Zuflucht zu der Lüge. Redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten. Denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen. Nur liebt Wahrheit und Frieden. Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht! Wenn sie dich überreden: „Geh mit uns, wir wollen kostbares Gut finden, wir wollen unsere Häuser mit Raub füllen, wage es mit uns! Einen Beutel nur soll es für uns alle geben, “ mein Sohn, wandle den Weg nicht mit ihnen, denn ihre Füße laufen zum Bösen. Komm nicht auf den Pfad der Gottlosen und tritt nicht auf den Weg der Bösen. Lass nicht den Weibern deine Kraft. Es ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hältst, was du gelobst. Die Menschen verkehrten Sinnes sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben alle üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Die, die nur das tun, was sie selbst wollen, streben danach, was dem Fleisch entspricht; die sich aber vom Geist führen lassen, streben danach, was geistlich ist. Sich von Selbstsucht führen zu lassen heißt Tod, sich vom Geist führen zu lassen, ist Leben und Frieden. Die Einstellung auf sich selbst ist gegen Gott feindlich, denn sie will und sogar nicht kann sich dem Gottesgesetz unterordnen. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, (d.h. Überordnung eines objektiv niedrigren Wertes dem objektiv höheren Wert), Zauberei, (schwarze Magie) Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Die Frucht aber des Geistes Gottes (des Lichtes) ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit. Jeder achte nicht nur auf das eigne Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt (Ideologie), wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht. So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinlichkeit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde. Belügt einander nicht. So zieht nun herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld an. Ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes. Beteiligt euch an der Arbeit für Wahrheit. Wachsam achte darauf, dass du dich nicht zu der Nichtswürdigkeit wendest und diese nicht lieber wählst als das Leiden. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei setzen. Eine Weisenmenge ist das Heil der Welt.

Aus den Ansichten von Sathya Sai Baba: Es gibt vier wichtige Prinzipien, die ihr immer im Sinne halten und jeden Lebenstag anwenden solltet. Verschwendet nicht das Geld. Verschwendet nicht das Essen. Das Essen ist Gottesgabe. Verschwendet nicht die Zeit. Die Zeit ist euch von Gott als Gabe geschenkt. Verschwendet nicht die Energie, die ihr habt, sie ist euch auch von Gott gegeben worden. Sich verschwenderischen Tätigkeiten anzuschließen vergeudet die euch von Gott gegebene Energie. Sagt Ade der schlechten Gesellschaft. Hört euch nichts an, was schlecht ist. Die Freiheit liegt nicht in der Genussucht. Pflegt Liebe, den wichtigsten Schatz, den euch erwerben könnt. Die altruistische Liebe könnt ihr überall entwickeln, wo ihr seid. Sie ist die beste Buße und der höchste Gottesdienst, dem ihr euch anschließen könnt. Wenn ihr nach vergänglichen Sachen strebt, bekommt ihr vergängliche Ergebnisse.

Weitere weise Ansichten und Informationen: Bevor das Kind beginnt, sich mit dem Alphabet und anderen profanen Kenntnissen zu beschäftigen, sollte es lernen, was Seele, Wahrheit und Liebe sind, welche Kräfte in der Seele schlummern. (M. Ghandi) Ohne ethische Erneuerung der Menschen wird es keine bessere Demokratie geben. Das Problem der neuen nächsten Demokratie ist also zugleich ein ständiges Problem der Erziehung zur Demokratie, ein Problem der Erziehung der Führer sowie der Massen.

(E. Beneš) Die Menschengeschichte werden immer mehr zu etwas zwischen Erziehung und Katastrophe. (H. G. Wells) Nur durch ein einziges Mittel ist es möglich, das allgemeine Übel im Leben zu besiegen: durch die sittliche Vervollkommnung eigenes Lebens. (L. N. Tolstoj) Auf dem, der die Unwissenheit (über wesentliche Werte, besonders über Erziehung)unterstützt, lastet die Schuld für alle Verbrechen aus Unwissenheit gleich, wie die Schuld für alle Strandungen auf den fällt, der die Leuchten des Leuchtturmes gelöscht hat. (S. Johnson) Die Weisheit entlastet die Seele von den Leidenschaften. (Demokritos) Der Weisheit liegt es an der Erfüllung des Gesetzes an. Der Mensch hat ein niedrigeres und ein höheres Ich. Das niedrigere Ich erhält die Form des Menschenkörpers, deshalb wirkt es egoistisch, es ist mit dem unterbewussten Selbsterhaltungstrieb durchwebt. Es ist ein Gebiet, wo Triebe und Begiereden wirken, die summarisch als Kräfte der Astralität genannt werden. Eine schlechte Astralität vernichtet den physischen Körper, eine gute regeneriert ihn. Das höhere Ich ist ein Funke der göttlichen Existenz, die durch geistliche Erziehung aus der Latenz geweckt wird, während  das niedriger Ich (Seele) ist in jedem Menschen schon wach. Der Mensch hat die Freiheit der Wahl, sich dem Guten oder dem Üblen zu schließen. Seien wir nie ein Instrument der Gewalt! (Alma Excelsior, Kennerin des Gesetzes).

Weitere, immer aktuelle Ansichten: Überwinde den Zorn durch Sanftmut, das Übel durch das Gute, den geizigen durch Gaben, den Lügner durch Wahrheit. Erlaube deinen Kindern nicht, Insekt zu töten. Damit beginnt Mördern der Leute. Durch die Peitsche erziehst du das Kind(den Menschen) nicht. Ein Irrtum hört nicht auf, ein Irrtum zu sein, wenn er von der Mehrheit geteilt wird. Den Geist zu bilden ist gerade so notwendig, wie den Körper zu ernähren. Besser ist es, Unrecht zu leiden, als es zu verüben. Schwelgerische und zügellose Jugend gibt dem Greisenalter einen erschöpften Körper ab. Am gefährlichsten für die wahre Erkennung ist die Verwendung von unklaren Wörtern und Begriffen. Das Streben nach Wahrheit muss jedem anderen Streben übergeordnet sein. (Einstein) Das Fundament der Menschenentwicklung ist nicht die Erhöhung von äußeren Werten, sondern Erhöhung von inneren Werten (geistlichen sowie geistigen). (Auch Millionäre verüben Selbstmord.) Für manche Menschen gibt es nur eine Arznei - Katastrophe. Alle Totalitäten in der Welt vernichten die Elite und schalten die Nation zum grauen Mittelwert gleich. Der Mensch kann sein Leben ändern, wenn er sein Denken und seine Ansicht ändert. Es ist notwendig, das Denken zu modernisieren, nicht die Waffen. Den Menschen zu verderben ist leicht. Es genügt, ihn von Gott zu trennen, ihn dazu zu bringen, dass er sich auf sich selbst verlässt, und auf diese Weise ihn nur auf seine eigenen Kräfte zu beschränken. Und das Schlimmste, was dem Menschen dann noch geschehen kann, ist, sich bewusst auf die Kräfte vom Üblen, und also auf Satan zu verlassen. Die Wahrheit reden ist der fundamentale ethische Befehl. Wer lügt, verhöhnt die Wahrheit und verzerrt die Wirklichkeit. Die Lüge zerstört alle Gemeinschaften, gießt eine Gift des Misstrauens in die Menschenbünde. Aber auch wenn die Lüge nicht entdeckt würde und niemand beschädigte, wirkt sie die größte Zerstörung uns selbst. Unser eigenes Innere und unser Charakter verfallen mit jeder neuen Lüge. Die Langweile verbreitet sich wie Krankheit durch die ganze Welt. Die Langweile ist ein untrennbarer Zwilling der geistlichen Leere. Gelangweilte Menschen sind leere Menschen. Manche solche Menschen in dem Durst, von der Langweile wegzukommen, suchen Aufregung (und Glück) im Alkohol, Drogen und erkennen keine Beschränkungen (durchs Gesetz gegeben) an. Je mehr sich die Menschen von Gott abwenden, desto mehr bemühen sie sich, sich eine, wenn auch künstliche Illusion einer sinnvollen Existenz zu bilden. Das ist auch die Unterhaltung. Keine Ersatze können jedoch die Menschenseele befriedigen. Die Langweile ist Erreger der meisten Verbrechen. Der moderne Mensch läuft vor eigener Leere in alle Weltecken, er reist, aber er wird nie die Leere los, weil er sie in sich selbst und überall mitträgt. Die Arbeit treibt von uns drei große Feinde weg: Langweile, Laster und Not.

Der Alkohol erhöht zwar das Selbstbewusstsein, Beredsamkeit und Mut, beraubt jedoch den Menschen von Moralhemmungen. Er erniedrigt die Ansprüche bei der Wahl des sexuellen Partners, geschlechtliche Krankheiten werden vor allem in dem Alkoholrausch erworben, er unterstützt Promiskuität, macht sogar die Prostitution anziehend. Der Alkohol beeinflusst negativ die Eier sowie die Spermien. Durch den Sport werden bedeutungsvolle ethische Eigenschaften gepflegt, wie Beharrlichkeit, Wille, das Können, sportlich zu verlieren und nicht aufzugeben. Der Sport lehrt Disziplin, Einhaltung der Spielregeln, ehrliches Handeln, er entwickelt den Sinn für Kollektiv, Gefühl für den anderen, lehrt, andern zu helfen. Die körperliche Erziehung ist überhaupt eine gute Vorbildung fürs Pflegen von Charakter. Es ist nicht wahr, dass die eingeborene Natur nicht zu biegen und zu ändern ist. Durch Gewalt und Moralpauke allein freilich nicht. Aber durch Ermunterung der guten Eigenschaften und Moralkräfte, die da sind, durch Zeichen vom Vertrauen, Sanftmut, und Freundlichkeit. Die große Dreiheit von Flüchen: Tabak, Spirituosen und Fleisch von Tieren. Von dieser leidvollen Dreiheit kommen große Qualen und großes Verderben. Wenn Menschen in die Macht dieser Dreiheit fallen, nähern sie sich den Tieren und verlieren das Menschengesicht sowie das beste Lebensglück. Manche Kinder verhalten sich, als ob sie keine Eltern hätten. Es ist so, weil manche Eltern sich so verhalten, als ob sie keine Kinder hätten. Gut lebt man nur in solcher Gesellschaft, wo die Moral, Wahrheit und Gerechtigkeit für das Wichtigste gehalten werden.

Die universale Weltansicht der reinen Demokratie gibt es nur eine, gleich wie es nur eine Mathematik, Astronomie, Physik, Chemie gibt. Verschieden sind jedoch die Ebenen deren praktischen Anwendung von Menschen, Völkern und Staaten. Die universale Weltansicht der reinen Demokratie stellt die beste Vorbeugung sowie die beste Arznei gegen bedrückende Folgen im Leben der Menschen dar, die durch die schlechte, nicht wissenschaftliche Ideologie verursacht wurden. Sie ist auch die beste Prävention gegen Hoffungslosigkeit, Misstrauen, Selbstmorde, Kriminalität, Drogensucht, Krankheiten, geistliche sowie materielle Not und schlechtes Schicksal. Die Bedeutung der Weltansicht von reiner Demokratie für die Erziehung sowie für die Verbesserung der ethischen Gesundheit unserer Gesellschaft sowie des Staats kann zu der Bedeutung der Sonne für das Leben auf der Erde vergleichen werden.


(17.6.2007)





JUDr. František Venzara
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